Wissen rund um deinen Film.
Skript, Storyboard, Ton, Formate, Rechte und Sichtbarkeit: Antworten aus der Arbeit an 60-Sekunden-Filmen, jede mit Checkliste.

Hier findest du Antworten auf die Fragen, die vor, während und nach einem Erklärfilm auftauchen. Jede Seite beginnt mit einer kurzen Antwort und endet mit Fragen und Antworten. Die Grundlagen zu Kosten, Länge und Ablauf stehen im Ratgeber.
Filme, die wir machen
Welche Filmart passt zu welchem Ziel, und wie entsteht sie ohne Drehtag.

Animiertes Erklärvideo
Ein animiertes Erklärvideo ist ein gestalteter Film statt eines gedrehten. Es passt besser als ein Dreh, wenn dein Thema unsichtbar ist: ein Ablauf, eine Software, ein Nutzen. Es braucht keinen Drehtag, und einzelne Szenen lassen sich später leichter ändern.
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Imagefilm ohne Dreh
Ja, ein Imagefilm kann ohne Drehtag funktionieren. Haltung, Werte und Wiedererkennung entstehen auch durch Stil, Sprache und Musik. Ein echter Dreh passt besser, wenn Gesichter, Orte oder echtes Handwerk das Argument sind.
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Produktvideo erstellen lassen
Ein Produktvideo erklärt den Nutzen, nicht das Datenblatt. Es beginnt mit einem Problem aus dem Alltag, zeigt das Produkt als Lösung und endet mit dem nächsten Schritt. Animation kann zeigen, was von außen nicht sichtbar ist, etwa das Innere eines Geräts oder eine Software.
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Animationsfilm für Bauträger
Ein Animationsfilm zeigt Lage, Grundriss und Alltag eines Bauprojekts, das noch nicht gebaut ist. Er lässt sich in allen Vertriebsphasen einsetzen, von der Vorvermarktung bis zur Übergabe. So hat jeder Interessent schon vor Baubeginn ein Bild vom Wohnen im Projekt.
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Messevideo
Ein Messevideo muss ohne Ton verständlich sein, sauber als Schleife laufen und aus mehreren Metern lesbar bleiben. Oft braucht es zusätzlich eine Hochformat-Fassung für Stelen. Nach der Messe nutzt du denselben Film in Mails und auf der Website weiter.
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Onboarding-Video
Ein Onboarding-Video begrüßt neue Kunden nach dem Kauf und zeigt die ersten Schritte, was sie erwarten dürfen und wo sie Hilfe finden. Sein Platz ist die Willkommens-Mail oder der erste Login. Für Mitarbeiter gibt es ein eigenes Format: das Schulungsvideo.
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Schulungsvideo
Ein Schulungsvideo lohnt sich bei Inhalten, die sich oft wiederholen: Abläufe, Standards, Sicherheitsregeln. Als Reihe kurzer Module wird es leichter angesehen und aktualisiert. Es ersetzt keine vorgeschriebene Unterweisung mit Nachweis.
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Pitch-Video für Investoren
Ein Pitch-Video wird vor dem Termin verschickt und führt durch fünf Dinge: das Problem, eure Lösung, warum jetzt, warum ihr und die Bitte. Zahlen stammen ausschließlich aus dem eigenen Deck. Das Video ersetzt weder Deck noch Gespräch, sondern bereitet beides vor.
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Video für die Startseite
Auf die Startseite gehört ein Video, das vier Fragen beantwortet: Was macht ihr, für wen, warum ihr und was jetzt? Es startet ohne Ton, hat ein aussagekräftiges Vorschaubild und steht weit oben mit einem Knopf direkt darunter.
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Kosten und Entscheidung
Was den Aufwand treibt, welche Rechte du brauchst und wie du Angebote vergleichst.

Imagefilm-Kosten
Ein Imagefilm hat keinen festen Preis. Er hängt davon ab, ob gedreht oder gestaltet wird, wie viele Menschen, Orte und Abstimmungsrunden beteiligt sind und welche Rechte du brauchst. Hier erklären wir die Faktoren. Konkrete Beträge nennen wir nicht, den Rahmen findest du in den Fragen und Antworten.
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Angebote vergleichen
Vergleiche nicht den Endbetrag, sondern den Leistungsumfang. Lege jedes Angebot in eine Tabelle: Konzept, Storyboard, Sprecher, Musik, Korrekturrunden, Formate und Rechte. Wo ein Punkt fehlt, fragst du nach. Welche Preisfaktoren es gibt, steht im Ratgeber Was kostet ein Erklärfilm?.
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Nutzungsrechte
Das Urheberrecht liegt bei den Urhebern. Du bekommst Nutzungsrechte, die nach Ort, Dauer und Zweck begrenzt sein können (§ 31 UrhG). Prüfe vor der Beauftragung, wo, wie lange und wofür du den Film nutzen darfst. Das ist eine allgemeine Information und kein Rechtsrat.
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Agentur, Freelancer, Studio
Ein Erklärfilm braucht sechs Rollen: Konzept, Text, Gestaltung, Animation, Ton und Projektleitung. Ein Freelancer deckt oft nur einen Teil ab, den Rest organisierst du. Eine Agentur bündelt alles, mit mehreren Stellen. Ein Studio mit festem Ablauf liegt dazwischen. Entscheidend ist, wer bei dir welche Aufgabe trägt.
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Erklärvideo selbst erstellen
Ja, du kannst ein Erklärvideo selbst erstellen. Du brauchst ein Skript, ein Storyboard, Bildelemente, eine Stimme, Musik und ein Programm für Schnitt und Export. Rechne mit mehr Zeit, als du erwartest. Für interne Videos und Tests passt das gut, für Website und Vertrieb lohnt sich oft ein Profi.
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Planung: Skript, Storyboard, Ton
Vom ersten Satz bis zur fertigen Tonspur, Schritt für Schritt.

Erklärfilm-Skript schreiben
Du klärst zuerst, für wen der Film ist und welche eine Botschaft hängen bleiben soll. Dann gliederst du in Hook, Problem, Lösung und nächsten Schritt, schreibst für das Ohr und liest den Text laut. Was beim Lesen holpert oder zu lang ist, fliegt raus.
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Skript-Vorlage 60 Sekunden
Ja. Teile die 60 Sekunden in fünf Blöcke: Hook, Problem, Lösung, Beweis und nächster Schritt. Für jeden Block gibt es unten einen Lückensatz, den du mit deinen Worten füllst. Wie viel Text in eine Minute passt, steht im Ratgeber zur Länge.
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Storyboard erstellen
Ein Storyboard ist dein Skript in Bildern. Du teilst den Text in Szenen, legst für jede Szene Bild, gesprochenen Text, Bewegung und Ton fest und prüfst den Ablauf, bevor die Animation beginnt. Änderungen kosten im Storyboard Minuten, in der fertigen Animation oft Tage.
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Hook im Video
Ein Hook ist der Einstieg, der in den ersten drei Sekunden einen Grund gibt weiterzuschauen. Fünf Arten funktionieren gut: eine Frage, ein Problem im Bild, ein Kontrast, das Ergebnis zuerst und eine offene Schleife. Der Hook muss auch ohne Ton verständlich sein und zum Kanal passen.
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Call to Action im Video
Ein Call to Action ist die Aufforderung am Ende des Videos, zum Beispiel „Termin anfragen“. Jeder Film bekommt nur einen nächsten Schritt, passend zum Kanal. Du sagst ihn, zeigst ihn als Text auf der Endkarte und stellst einen Knopf neben das Video.
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Sprecher für den Erklärfilm
Wähle die Stimme nach Zielgruppe und Marke. Du hast drei Wege: einen professionellen Sprecher, deine eigene Stimme oder eine synthetische Stimme. Jeder Weg hat Vor- und Nachteile bei Klang, Änderungen und Rechten. Kläre die Rechte vor der Aufnahme schriftlich.
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Musik im Erklärfilm
Musik gibt dem Film Tempo und Stimmung und liegt immer leiser als die Stimme. Rechtlich brauchst du eine Lizenz, die zu Einsatzort und Dauer passt. Gängig sind GEMA-Repertoire, Production Music und Stock-Lizenzen. Plattformen erkennen Musik automatisch, deshalb gehört der Nachweis in deine Ablage.
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Untertitel im Video
Viele Menschen schauen Videos ohne Ton, etwa unterwegs oder im Büro. Dazu kommen Zuschauer, die schlecht hören. Untertitel lösen beides. Du wählst zwischen offenen Untertiteln, die ins Bild eingebrannt sind, und zuschaltbaren Untertiteln als Datei im Format SRT oder WebVTT.
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Briefing für den Erklärfilm
Ein Briefing hält fest, was der Film erreichen soll. Es nennt Ziel, Zielgruppe, Botschaft, Einsatzorte, Formate, Tonalität, Entscheider und Termin. Material wie Logo und Farben kommt dazu. Bei sechzigsekunden ersetzt das Interview von etwa 10 Minuten das schriftliche Briefing.
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Erklärfilm-Stile
Es gibt viele Stile für Erklärfilme. Unsere Bibliothek umfasst 34, darunter Papier, Skizze, Typo, Software, Clay, Blueprint und Isometrie. Wähle nach drei Fragen: Was erklärst du, wem erklärst du es, und wie soll deine Marke wirken? Technik passt zu Blueprint, Abläufe zu Isometrie, Beratung zu Skizze.
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Einsatz: Formate und Kanäle
Wo dein Film läuft, in welchem Format und mit welchem nächsten Schritt.

Videoformate 16:9, 9:16, 1:1
Für Website, YouTube und Präsentationen nimmst du 16:9 im Querformat. Für Reels, Shorts und Stories nimmst du 9:16 im Hochformat. Im Feed sind 1:1 und 4:5 üblich. Plane die Formate gleich zu Beginn mit, dann musst du später nichts beschneiden.
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LinkedIn-Video im B2B
Lade das Video direkt auf LinkedIn hoch, statt nur einen Link zu posten. Wähle ein Format, das im Feed am Handy gut sichtbar ist, schalte Untertitel ein und bring den ersten Satz ins Bild. Der Text zum Beitrag stellt eine Frage und führt zum nächsten Schritt.
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Video auf Website einbinden
Am schnellsten und datenschutzfreundlichsten ist das Selbst-Hosten mit dem HTML-Element video, einem Vorschaubild und einer MP4- oder WebM-Datei. Plattform-Videos bettest du mit einer Zwei-Klick-Lösung ein, die erst nach Einwilligung Daten lädt. Das ist allgemeine Information und kein Rechtsrat.
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Erklärfilm im Vertrieb
Ein Erklärfilm hilft an mehreren Stellen des Verkaufsprozesses: beim ersten Kontakt, vor und nach dem Termin, beim Angebot, bei der Weitergabe im Kundenunternehmen und in der E-Mail-Signatur. Ob er wirkt, siehst du an vorbereiteten Anfragen und kürzeren Erstgesprächen.
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Video in E-Mails
Ein Video lässt sich in den meisten E-Mails nicht zuverlässig abspielen. Du setzt stattdessen ein Vorschaubild mit Play-Symbol in die Mail und verlinkst es auf eine Seite, auf der der Film läuft. Ein Satz im Text sagt, warum sich das Anschauen lohnt.
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YouTube oder selbst hosten
Eine Plattform wie YouTube bringt Reichweite und eine eigene Suche. Selbst hosten bringt Kontrolle, schlankeren Datenschutz und keine fremden Empfehlungen neben deinem Film. Für viele Firmen ist die Kombination sinnvoll: Plattform für die Reichweite, eigene Datei auf der Website.
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Video in Suche und KI-Antworten
Wie Suchmaschinen und KI-Suchsysteme Videos lesen, und was du dafür tun kannst.

Video-SEO
Damit ein Video gefunden werden kann, braucht es eine eigene Seite, auf der es gut sichtbar steht. Dazu kommen ein Titel mit der Frage, eine Beschreibung, ein Transkript, ein Vorschaubild und strukturierte Daten. Eine Video-Sitemap hilft beim Finden. Eine Garantie für eine Platzierung gibt es nicht.
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VideoObject-Schema
VideoObject ist ein Typ aus schema.org, mit dem du ein Video beschreibst. Laut Google-Dokumentation sind name, thumbnailUrl und uploadDate Pflicht. Empfohlen sind unter anderem description, duration sowie contentUrl oder embedUrl. Du schreibst die Angaben als JSON-LD in die Seite und testest sie.
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Video und KI-Antworten
KI-Suchsysteme stützen sich auf Text, den sie lesen und verarbeiten können. Ein Video allein ist dafür kaum nutzbar. Du kannst die Voraussetzungen verbessern: eine Seite mit klarer Antwort, ein Transkript, strukturierte Daten und gleiche Firmendaten überall. Ob ein System dein Video nennt, kannst du nicht steuern. Eine Garantie gibt es nicht.
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Video-Transkript
Ein Transkript ist der Text zu deinem Video. Als Basis eignet sich das Skript, sonst eine Spracherkennung mit Korrektur. Du prüfst Namen und Fachwörter, gliederst den Text in Absätze und zeigst ihn auf der Seite, zum Beispiel aufklappbar. Derselbe Text dient für Untertitel und Kapitel.
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Dein Film beginnt mit 10 Minuten Interview.
Danach zeigen wir dir dein Storyboard im kostenlosen Call. Du beauftragst erst, wenn dir die Idee gefällt.
- Interview10 Minuten, wann du willst
- Storyboard-CallKostenlos
- FilmIn 7 Werktagen*
*7 Werktage ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe.
Nur noch 4 freie Storyboard-Calls diesen Monat.
Das Interview startet direkt mit der ersten Frage.
Beispielhafte Darstellung eines Storyboards mit sechs Szenen-Bildern. Nur die erste Szene ist scharf, die übrigen sind unscharf und gesperrt. Dein Storyboard zeigen wir dir im Call.





