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Kostenloser Storyboard-Call

Ein Team aus Mannheim. Ein Angebot von Alexander Pütter.

Formate und Auflösungen: Was dein Display braucht.

Die native Auflösung des Geräts und die Vorgaben des Players entscheiden. Alles andere ist Faustregel.

Stand: Oktober 20264 Minuten Lesezeit

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9:16
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16:9
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32:9
Mockup eines Displays, das Quer- und Hochformat zeigt. Die Loop bringt drei Zeilen, drei Format-Karten, ein Badge und einen Logo-Platzhalter.

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Kurz gesagt

Gängig sind 1920×1080 im Querformat und 1080×1920 im Hochformat, dazu die 4K-Varianten mit 3840×2160 und 2160×3840. Entscheidend ist die native Auflösung deines Displays. Datei, Codec und Länge legen Player und Betreiber fest.

Inhalt8
  1. Gängige Größen im Überblick
  2. Die native Auflösung zuerst
  3. Datei, Codec, Bildrate und Bitrate
  4. Was du vor der Produktion klärst
  5. Display-Formate sind keine Social-Formate
  6. So findest du das richtige Format
  7. Zwei Formate sind bei uns Standard
  8. Fragen und Antworten

Gängige Größen im Überblick

Für Querformat nennen Hersteller 1920×1080 (Full HD) und 3840×2160 (4K). Im Hochformat drehen sich die Zahlen: 1080×1920 und 2160×3840. Das Seitenverhältnis ist dann 16:9 quer oder 9:16 hoch.

Rechne außerdem nicht mit Zoll. Ein 55-Zoll-Gerät kann Full HD oder 4K haben. Die Bildschirmgröße sagt nichts über die Pixelzahl.

Das sind Beispiele, keine Pflicht. Ältere Geräte, Sondermaße und LED-Wände weichen oft ab. Ultrabreite Wände haben häufig 32:9, aber die Pixelmaße unterscheiden sich von Wand zu Wand.

AusrichtungSeitenverhältnisFull HD4K
Querformat16:91920×10803840×2160
Hochformat9:161080×19202160×3840
Grafik „Gängige Display-Formate“: 16:9 mit 1920 × 1080, 9:16 mit 1080 × 1920 und 32:9 als Ultra-Wide-Format, Maße je Wand.

Die native Auflösung zuerst

Jedes Display hat eine native Auflösung. Läuft eine Datei in anderer Größe, rechnet das Gerät sie um. Das kostet Schärfe, Text wird weich.

Frag deshalb zuerst nach den Pixelmaßen. Bei Videowänden aus mehreren Geräten zählt die Gesamtfläche. Bei der Messe Dornbirn gibt es laut Datenblatt zwei Wände mit 576×320 und mit 1920×1080. Das zeigt, wie unterschiedlich Maße sein können.

Gestalte deshalb nie auf Verdacht. Eine Datei in 1920×1080 auf einem Gerät mit anderem Seitenverhältnis bekommt schwarze Balken oder wird gestreckt. Beides sieht nach Fehler aus.

Datei, Codec, Bildrate und Bitrate

Ein Hersteller empfiehlt MP4 mit dem Codec H.264, 30 Bilder pro Sekunde und Startwerte von 5.000 kbit/s für 1080p sowie 15.000 bis 20.000 kbit/s für 4K. Das ist eine Herstellerangabe für ein bestimmtes System, keine Norm.

Dein Player kann andere Werte verlangen. Hole sie vor der Produktion ein. Wir bewerten keine Player und liefern die Datei so, wie dein System sie braucht.

Frag auch nach Besonderheiten. Manche Systeme verlangen eine feste Bildrate, andere lehnen bestimmte Profile des Codecs ab. Ein kurzer Testclip klärt das in wenigen Minuten und erspart dir eine zweite Lieferung.

Die Länge der Schleife beeinflusst die Dateigröße. Eine kurze, nahtlose Loop lässt sich in der Playlist mehrfach wiederholen. Das spart Speicher und Übertragung, besonders bei vielen Geräten.

Was du vor der Produktion klärst

Mit fünf Fragen sparst du später Nacharbeit. Notiere die Antworten und gib sie uns im Interview mit.

  • Wie lautet die native Auflösung?
  • Läuft das Display quer oder hoch?
  • Welches Dateiformat und welchen Codec verlangt der Player?
  • Welche Bildrate ist vorgesehen?
  • Wie lang darf die Schleife in der Playlist sein?
Checkliste „Vor der Produktion klären“: Native Auflösung, Quer oder hoch, Dateiformat und Codec, Bildrate, Länge in der Playlist.

Display-Formate sind keine Social-Formate

Für Instagram, TikTok oder YouTube gelten eigene Formate und Ränder. Diese Formate stehen im Ratgeber Videoformate 16:9 und 9:16. Hier geht es nur um Geräte mit fester Pixelgröße.

Für die Stele mit Hochformat gibt es einen eigenen Ratgeber: Video für die Stele. Für Sondermaße lies LED-Wand-Content.

Die Regel dahinter: Das Gerät gibt das Format vor, nicht der Kanal. Wer beides bedienen will, plant zwei Fassungen. Wir liefern jeden Film im Quer- und im Hochformat und können die Display-Maße als weitere Fassung ergänzen.

So findest du das richtige Format

In vier Schritten kommst du zur passenden Datei:

  1. Schritt 1:Gerät benennenNotiere Modell, Ausrichtung und Standort des Displays.
  2. Schritt 2:Datenblatt lesenSuche die native Auflösung im Datenblatt des Geräts oder Betreibers.
  3. Schritt 3:Player-Vorgaben holenFrage Dateiformat, Codec, Bildrate und Länge ab.
  4. Schritt 4:Probe laufen lassenTeste eine Datei am Gerät, bevor die ganze Loop entsteht.

Zwei Formate sind bei uns Standard

Aus unserer Arbeit

Jeden Film von sechzigsekunden liefern wir im Querformat 16:9 und im Hochformat 9:16, jeweils mit eigener Gestaltung statt Beschnitt. Für Displays gehen wir denselben Weg und passen ihn auf deine Maße an.

Die Pixelmaße klären wir im Interview und im kostenlosen Storyboard-Call. Den Zeitplan besprechen wir dort ebenfalls. Das Bild zeigt eine Szene aus unserem eigenen Film.

Szene „Problem“ aus unserem eigenen Film als Beispiel für eine Gestaltung im Querformat.

Fragen und Antworten

Welche Auflösung hat ein normales Display?

Häufig 1920×1080 im Querformat oder 3840×2160 in 4K. Im Hochformat sind es 1080×1920 und 2160×3840. Prüfe immer das Datenblatt deines Geräts.

Reicht eine 4K-Datei für alle Displays?

Nicht immer. Die Datei sollte zur nativen Auflösung passen. Zu große Dateien belasten schwache Player, zu kleine wirken unscharf.

Was ist besser, MP4 oder ein anderes Format?

Das bestimmt dein Player. Ein Hersteller empfiehlt MP4 mit H.264. Frage in deinem System nach, welche Formate er abspielt.

Kann ich ein Hochformat-Video aus dem Querformat schneiden?

Das kostet Bildfläche und Lesbarkeit. Besser ist eine eigene Gestaltung für das Hochformat. Das ist unser Standard.

Dein Film beginnt mit 10 Minuten Interview.

Danach zeigen wir dir dein Storyboard im kostenlosen Call. Du beauftragst erst, wenn dir die Idee gefällt.

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