Kurz gesagt
Ein Erklärfilm ist ein kurzer Film, der ein Angebot, ein Produkt oder einen Ablauf so zeigt, dass Zuschauer ihn danach verstehen. Sein Ziel ist Verstehen, nicht Unterhaltung.
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Definition: Was einen Erklärfilm ausmacht
Ein Erklärfilm vermittelt Wissen in Bild und Ton. Er beantwortet eine Frage, die sich Zuschauer stellen: Was ist das, wie funktioniert es und was habe ich davon? Der Begriff Erklärvideo meint dasselbe und wird im Alltag gleichbedeutend gebraucht.
Vier Merkmale unterscheiden ihn von anderen Videos. Er ist kurz, er trägt eine einzige Botschaft, Bild und Ton erzählen dasselbe, und am Ende steht ein klarer nächster Schritt. Fehlt eines davon, wird aus dem Erklärfilm schnell ein Werbeclip oder eine Anleitung.
Unsere eigene Form ist der 60-Sekunden-Erklärfilm: ein Erklärfilm für Unternehmen von einer Minute Länge.
Die Arten im Überblick
Erklärfilme unterscheiden sich vor allem in der Machart. Fünf Arten kommen häufig vor:
- Animierter Erklärfilm: gezeichnete oder gestaltete Bilder, die sich bewegen. Er zeigt auch, was keine Kamera sieht. Mehr dazu unter Animiertes Erklärvideo.
- Realfilm: Menschen, Orte und Produkte vor der Kamera. Er braucht Drehtag, Technik und Termine.
- Screencast: eine Bildschirmaufnahme mit Kommentar, üblich für Software.
- Whiteboard-Film: Zeichnungen entstehen vor den Augen der Zuschauer, begleitet von einer Stimme.
- Typo-Film: Schrift und schlichte Formen tragen die Botschaft. Ein ruhiger Stil für klare Aussagen.
Welche Stile wir in der Animation nutzen, zeigt Erklärfilm-Stile. Wer einen Film selbst bauen möchte, findet Aufwand und Grenzen unter Erklärvideo selbst erstellen.
Abgrenzung zu Imagefilm, Produktvideo und Tutorial
Die Grenzen verlaufen entlang des Ziels. Ein Erklärfilm will, dass Zuschauer etwas verstehen. Ein Imagefilm will Haltung zeigen und wirkt über Stimmung. Ein Produktvideo zeigt ein Produkt und seinen Nutzen. Ein Tutorial führt Schritt für Schritt durch eine Aufgabe und darf länger sein.
In der Praxis mischen sich die Formen. Ein Produktvideo erklärt, ein Imagefilm erklärt ein Stück Unternehmen. Entscheidend ist, was der Film vor allem leisten soll.
Die Entscheidung zwischen den beiden häufigsten Formen behandelt der Ratgeber Erklärfilm oder Imagefilm?. Dazu passen Imagefilm ohne Dreh und Produktvideo erstellen lassen.

Wo Erklärfilme eingesetzt werden
Ein Erklärfilm hilft überall, wo jemand etwas Neues schnell verstehen soll.
- Auf der Website: als Einstieg, der das Angebot klärt. Siehe Video auf der Website einbinden.
- Im Vertrieb: als Anhang oder Link, der ein Gespräch vorbereitet. Siehe Erklärfilm im Vertrieb.
- Beim Onboarding und in Schulungen: Onboarding-Video und Schulungsvideo.
- Auf Messen und in Social Media: Messevideo und LinkedIn-Video im B2B.
Wie Erklärfilme in einzelnen Branchen aussehen, zeigt die Übersicht Erklärfilm für deine Branche.
Woran du einen guten Erklärfilm erkennst
Ein guter Erklärfilm hat eine Botschaft, die du nach dem Ansehen in einem Satz sagen kannst. Er nennt das Problem, bevor er die Lösung zeigt. Der Text sagt, was das Bild zeigt, und beide widersprechen sich nie. Am Ende weiß der Zuschauer, was er als Nächstes tun kann.
Der Aufbau folgt meist dieser Reihenfolge: Hook, Problem, Lösung, Beweis, nächster Schritt. Wie du einen Einstieg findest, steht unter Hook im Video. Den Text schreibst du mit dem Erklärfilm-Skript, die Bilder planst du im Storyboard.

Länge, Kosten und unser Weg
Wie lang ein Erklärfilm sein soll, hängt vom Ort ab. Wir bauen Filme von 60 Sekunden, weil eine Minute zu einer Botschaft zwingt. Warum das reicht, steht unter 60-Sekunden-Erklärfilm. Mit eigenen Filmen als Beispiel geht es weiter in Erklärvideo-Beispiele.
Die Kosten hängen von Umfang und Machart ab. Die Faktoren erklärt der Ratgeber Was kostet ein Erklärfilm?. Einen Überblick über alle Ratgeber gibt die Seite Ratgeber.
Bei uns beantwortest du ein Interview von etwa 10 Minuten und siehst im kostenlosen Storyboard-Call, was du bekommst. Beauftragt wird erst danach, fertig ist der Film in 7 Werktagen*.
Vom Wunsch zum Erklärfilm
So kommst du zu einem Erklärfilm:
- Schritt 1:Ziel klärenWas sollen Zuschauer danach wissen oder tun?
- Schritt 2:Art wählenAnimation, Realfilm, Screencast, Whiteboard oder Typo.
- Schritt 3:Skript und StoryboardText für das Ohr schreiben, Szenen festlegen.
- Schritt 4:Film und EinsatzProduzieren und dort einsetzen, wo die Zielgruppe sucht.
Ein Stil als Beispiel
Aus unserer Arbeit
Der Stil Matte 3D setzt Schrift plastisch in Szene und eignet sich für klare Aussagen. Er ist einer von 34 Stilen unserer Bibliothek, die du unter Projekte siehst.
Welcher Stil zu dir passt, klären wir im Storyboard-Call. Du siehst vorher, was du bekommst, und beauftragst erst nach der Freigabe.

Fragen und Antworten
Was ist der Unterschied zwischen Erklärfilm und Erklärvideo?
Im Alltag meinen beide Begriffe dasselbe. „Film“ klingt oft etwas aufwendiger, „Video“ etwas technischer.
Wie lang ist ein Erklärfilm?
Meist wenige Minuten oder weniger. Unsere Filme dauern 60 Sekunden. Mehr dazu im Ratgeber Wie lang sollte ein Erklärfilm sein?.
Ist ein Erklärfilm dasselbe wie ein Imagefilm?
Nein. Ein Erklärfilm will, dass Zuschauer etwas verstehen. Ein Imagefilm zeigt Haltung. Mehr unter Erklärfilm oder Imagefilm?.
Brauche ich einen Dreh für einen Erklärfilm?
Nein. Ein animierter Erklärfilm wird gestaltet statt gedreht, es gibt keinen Drehtag und keine Kamera.
Wofür setze ich einen Erklärfilm ein?
Auf der Website, im Vertrieb, beim Onboarding, in Schulungen, auf Messen und in Social Media.
*7 Werktage ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe.






