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Ein Team aus Mannheim. Ein Angebot von Alexander Pütter.

YouTube oder selbst hosten: was für dein Firmenvideo passt.

Die Plattform bringt Reichweite, die eigene Datei bringt Kontrolle. Oft passen beide zusammen.

Stand: Oktober 20264 Minuten Lesezeit

Kopfbild: Film im Stil Chrom im Fenster, daneben der Titel „YouTube oder selbst hosten“.

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Kurz gesagt

Eine Plattform wie YouTube bringt Reichweite und eine eigene Suche. Selbst hosten bringt Kontrolle, schlankeren Datenschutz und keine fremden Empfehlungen neben deinem Film. Für viele Firmen ist die Kombination sinnvoll: Plattform für die Reichweite, eigene Datei auf der Website.

Inhalt8
  1. Was für die Plattform spricht
  2. Was für Selbst-Hosten spricht
  3. Beides kombinieren
  4. Rechte und Musik nicht vergessen
  5. So entscheidest du
  6. In vier Schritten zur Entscheidung
  7. So sieht das bei uns aus
  8. Fragen und Antworten

Was für die Plattform spricht

Eine Videoplattform hat Besucher, die dort suchen. Dein Film kann in deren Suche und in Empfehlungen auftauchen. Du musst nichts hosten, die Plattform liefert den Film an alle Geräte aus und kümmert sich um Formate.

Für Reichweite bei Menschen, die dich noch nicht kennen, ist das ein Vorteil. Auch Google zeigt Videos von Plattformen oft in den Suchergebnissen. Wie du Videos dafür vorbereitest, steht unter Video-SEO.

Ein weiterer Vorteil ist die Gewohnheit: Viele Menschen kennen die Plattform und starten Videos dort ohne Zögern. Für einen Film, der Interessierte erst einmal erreichen soll, ist das ein guter Ort.

Was für Selbst-Hosten spricht

Auf deiner Website entscheidest du allein. Es gibt keine Werbung und keine Empfehlungen, die nach deinem Film ein anderes Video anbieten, vielleicht von einem Mitbewerber. Besucher bleiben bei deinem nächsten Schritt.

Hinzu kommt die Gestaltung: Du bestimmst Vorschaubild, Player, Umfeld und Untertitel. Der Film steht auf einer Seite, die zu deiner Marke passt, und nicht neben fremden Inhalten. Für ein Angebot, das Vertrauen braucht, zählt das.

Auch beim Datenschutz ist es leichter. Eine eigene Datei lädt keinen fremden Player und braucht keine Einwilligung für den Player. Das ersetzt keine Prüfung deiner Seite. Der Aufwand liegt bei der Technik: Dateien, Server, Ladezeit. Wie das geht, beschreibt Video auf Website einbinden.

Plattform oder eigene Website: Reichweite über Suche der Plattform oder deine Besucher, Kontrolle über Regeln der Plattform oder volle Kontrolle, Datenschutz mit Einwilligung nötig oder leichter, danach fremde Empfehlungen oder dein nächster Schritt.
Plattform oder eigene Website.

Beides kombinieren

Du musst dich nicht entscheiden. Lade den Film auf die Plattform, damit er gefunden wird, und binde auf der Website die eigene Datei ein. So nutzt du die Reichweite der Plattform und behältst auf deiner Seite die Kontrolle.

Achte darauf, beide Fassungen gleich zu halten: gleicher Titel, gleiche Beschreibung, gleiche Untertitel. Auf der Plattform setzt du einen Link zurück zur Website, damit Interessierte zu dir finden.

Pflege beide Orte gemeinsam. Wenn du den Film austauschst, tausche ihn überall aus. Veraltete Fassungen verwirren Besucher und schaden dem Eindruck.

Beides kombinieren: Plattform für Reichweite, eigene Datei auf der Website, gleicher Titel, gleiche Beschreibung, Link zurück zur Website.
Vier Punkte für die Kombination.

Rechte und Musik nicht vergessen

Auf Plattformen prüfen automatische Systeme Musik. Läuft im Film ein Stück ohne passende Lizenz, kann die Plattform den Film sperren oder Einnahmen umleiten. Kläre deshalb vor dem Hochladen, ob die Musik für deine Nutzung freigegeben ist. Mehr dazu in Musik im Erklärfilm.

Das ist allgemeine Information und kein Rechtsrat.

So entscheidest du

Frag dich: Wer soll den Film sehen, und was soll danach passieren? Für Fremde, die suchen, hilft die Plattform. Für Besucher auf der Website, die kaufen oder anfragen sollen, hilft die eigene Datei. Hast du beide Gruppen, nimm beide Wege.

Das Seitenverhältnis spielt mit: Auf der Website passt 16:9, auf Plattformen laufen auch Shorts im Hochformat. Welche Formate wohin gehören, steht in Videoformate 16:9, 9:16, 1:1.

Starte klein. Lade den Film zuerst auf der Website ein und ergänze die Plattform, sobald das Team Zeit für die Pflege hat. Ein Weg, der sauber läuft, schlägt zwei halbe.

In vier Schritten zur Entscheidung

So kommst du zu einer Lösung:

  1. Schritt 1:Ziel klärenReichweite bei Fremden oder Anfragen auf der Website?
  2. Schritt 2:Technik prüfenKann dein Team Dateien ausliefern, oder braucht es eine Lösung von der Stange?
  3. Schritt 3:Datenschutz bedenkenBrauchst du für die Einbettung eine Einwilligungslösung?
  4. Schritt 4:Kombination planenFilm auf die Plattform, Datei auf die Website, beide mit gleichem Titel.

So sieht das bei uns aus

Aus unserer Arbeit

Dein Film kommt im Quer- und im Hochformat. Damit kannst du ihn auf der Website selbst ausliefern und zusätzlich auf Plattformen hochladen. Das Bild zeigt den Stil Chrom aus unserer Bibliothek.

Die Nutzung ist für Website, Social Media, Vertrieb und Werbung vorgesehen. Den vollen Umfang regeln die AGB. Der Ablauf zeigt, wie dein Film entsteht.

Filmbild im Stil Chrom aus der Stil-Bibliothek von sechzigsekunden.

Fragen und Antworten

Ist YouTube besser für die Suche?

Für die Suche auf der Plattform ja. Für deine Website zählt eine eigene, gut ausgezeichnete Seite. Beides lässt sich verbinden.

Muss ich selbst hosten, um Datenschutz zu wahren?

Nein, aber es ist leichter. Bei Plattformen brauchst du meist eine Lösung, die erst nach Einwilligung lädt.

Kann ich den Film auf beiden Wegen nutzen?

Ja. Achte auf gleichen Titel und gleiche Beschreibung und verlinke die Plattform zurück zu deiner Website.

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