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Ein Team aus Mannheim. Ein Angebot von Alexander Pütter.

Sprecher für den Erklärfilm: So findest du die passende Stimme.

Die Stimme entscheidet mit, ob dein Film seriös, nahbar oder frisch klingt.

Stand: Oktober 20264 Minuten Lesezeit

Kopfbild: Iris-Szene aus unserer Stil-Bibliothek im Fenster, daneben der Titel „Sprecher für den Erklärfilm“.

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Kurz gesagt

Wähle die Stimme nach Zielgruppe und Marke. Du hast drei Wege: einen professionellen Sprecher, deine eigene Stimme oder eine synthetische Stimme. Jeder Weg hat Vor- und Nachteile bei Klang, Änderungen und Rechten. Kläre die Rechte vor der Aufnahme schriftlich.

Inhalt8
  1. Die Stimme passend zur Zielgruppe wählen
  2. Drei Wege zur Stimme
  3. Rechte klären, bevor aufgenommen wird
  4. Aufnahme und Aussprache
  5. Der Stimm-Check
  6. Die Stimme in vier Schritten festlegen
  7. So sieht das bei uns aus
  8. Fragen und Antworten

Die Stimme passend zur Zielgruppe wählen

Die Stimme gibt dem Film einen Charakter. Eine ruhige, tiefe Stimme wirkt seriös. Eine hellere, schnellere Stimme wirkt jünger und energischer. Beides ist richtig, solange es zur Zielgruppe und zur Marke passt.

Frag dich, wie dein Unternehmen am Telefon klingt. Diese Haltung soll auch die Stimme im Film haben. Hör dir mehrere Proben an, bevor du entscheidest, und prüfe, ob die Stimme deinen Text auch an schwierigen Stellen sauber trägt.

Drei Wege zur Stimme

Ein professioneller Sprecher bringt geschulte Technik und Erfahrung mit. Deine eigene Stimme klingt persönlich und glaubwürdig, wenn du gern sprichst. Eine synthetische Stimme wird am Computer erzeugt und ist schnell zu ändern.

ProfiEigene StimmeSynthetisch
Klanggeschultpersönlichgleichmäßig
Änderungneue Aufnahmeneue Aufnahmeschnell
Rechte klärenjainternAnbieter prüfen

Bei Änderungen am Text zeigt sich der Unterschied. Profi und eigene Stimme brauchen eine neue Aufnahme. Eine synthetische Stimme lässt sich per Text anpassen. Dafür klingt sie gleichmäßiger und weniger persönlich.

Drei Wege zur Stimme im Vergleich: Profi, Eigene Stimme und Synthetisch, bewertet nach Klang, Änderung und Rechte klären.
Drei Wege zur Stimme.

Rechte klären, bevor aufgenommen wird

Eine Stimme ist geschützt. Wer sie nutzt, braucht dafür eine Erlaubnis, die Einsatzort und Dauer benennt. Das gilt für Profis ebenso wie für synthetische Stimmen. Die folgenden Punkte sind eine allgemeine Information, kein Rechtsrat.

  • Profi: Kläre, wo der Film laufen darf und wie lange. Halte es schriftlich fest.
  • Eigene Stimme: Kläre intern, wer sprechen darf und ob die Person auch nach einem Wechsel im Unternehmen im Film bleibt.
  • Synthetische Stimme: Prüfe die Lizenz des Anbieters. Die Lizenz muss den kommerziellen Einsatz, deinen Kanal und die Dauer abdecken.

Wenn eine synthetische Stimme zum Einsatz kommt, gib das an, wo es nötig oder üblich ist. Mehr zu Lizenzen im Beitrag zu den Nutzungsrechten beim Erklärfilm. Ähnliche Fragen stellen sich bei der Musik im Erklärfilm.

Aufnahme und Aussprache

Gute Aufnahmen entstehen in ruhigen Räumen ohne Hall. Schon ein Zimmer mit Vorhängen und ein gutes Mikrofon helfen. Wer professionell aufnimmt, bekommt saubere Dateien, die direkt in den Schnitt gehen.

Gib der Stimme vorab eine Liste mit Namen, Produktbezeichnungen und Fachwörtern, idealerweise mit Hinweis zur Betonung. So vermeidest du neue Aufnahmen wegen einer falschen Aussprache. Das Tempo sollte ruhig genug sein, dass jeder Satz sacken kann. Dein Skript hilft dabei, die Sätze kurz zu halten. Die Skript-Vorlage zeigt, wie.

Der Stimm-Check

Prüfe die gewählte Stimme gegen diese vier Punkte, bevor der Film in die Animation geht. Auch für Untertitel ist ein sauberer Text nützlich, siehe Untertitel im Video.

Stimm-Check als Liste: Passt zur Zielgruppe, Tempo ruhig genug, Namen richtig betont, Rechte schriftlich.
Der Stimm-Check.

Die Stimme in vier Schritten festlegen

So kommst du zur passenden Stimme:

  1. Schritt 1:Zielgruppe und Ton bestimmenEntscheide, ob die Stimme seriös, nahbar oder energisch klingen soll.
  2. Schritt 2:Proben anhörenLass dir von jedem Weg eine Probe mit deinem eigenen Text geben.
  3. Schritt 3:Rechte klärenHalte Einsatzort, Dauer und Lizenz schriftlich fest.
  4. Schritt 4:Aussprache vorgebenGib eine Liste mit Namen und Fachwörtern samt Betonung mit.

So sieht das bei uns aus

Aus unserer Arbeit

Im Storyboard-Call besprichst du deinen Film mit uns, bevor die Animation beginnt. Auch Fragen zum Ton und zur Stimme gehören in dieses Gespräch. Dein Film ist danach in 7 Werktagen* fertig. Den ganzen Weg zeigt der Ablauf.

Iris-Szene aus unserer Stil-Bibliothek.

Fragen und Antworten

Sollte ich meine eigene Stimme verwenden?

Wenn du gern sprichst und ruhig lesen kannst, wirkt sie persönlich. Bei späteren Textänderungen brauchst du eine neue Aufnahme.

Was ist eine synthetische Stimme?

Eine am Computer erzeugte Sprecherstimme. Diese Stimme ist schnell zu ändern, klingt aber gleichmäßiger. Prüfe vorher die Lizenz des Anbieters.

Muss ich eine synthetische Stimme kennzeichnen?

Das hängt vom Einsatz und vom Anbieter ab. Informiere dich vorab, welche Hinweise für deinen Fall gelten. Dies ist keine Rechtsberatung.

Wie lange darf ich die Aufnahme nutzen?

Das steht in der Vereinbarung mit dem Sprecher oder in der Lizenz. Kläre Einsatzorte und Dauer schriftlich.

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