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Ein Team aus Mannheim. Ein Angebot von Alexander Pütter.

Erklärfilm im Vertrieb: sechs Momente, in denen er hilft.

Ein Film im Vertrieb erklärt dein Angebot, wenn du gerade nicht im Raum bist.

Stand: Oktober 20264 Minuten Lesezeit

Kopfbild: Film im Stil Clay im Fenster, daneben der Titel „Erklärfilm im Vertrieb“.

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Kurz gesagt

Ein Erklärfilm hilft an mehreren Stellen des Verkaufsprozesses: beim ersten Kontakt, vor und nach dem Termin, beim Angebot, bei der Weitergabe im Kundenunternehmen und in der E-Mail-Signatur. Ob er wirkt, siehst du an vorbereiteten Anfragen und kürzeren Erstgesprächen.

Inhalt8
  1. Warum ein Film im Vertrieb hilft
  2. Sechs Momente im Verkaufsprozess
  3. Der nächste Schritt im Film
  4. Woran du merkst, dass er wirkt
  5. Was der Film dafür braucht
  6. In vier Schritten zum Einsatz im Vertrieb
  7. So sieht das bei uns aus
  8. Fragen und Antworten

Warum ein Film im Vertrieb hilft

Im B2B entscheiden oft mehrere Personen. Du sprichst mit einer, die anderen kennen dein Angebot nur aus zweiter Hand. Jede Weitergabe verändert die Botschaft. Ein Film erzählt sie überall gleich.

Ein Erklärfilm ist dafür kein Ersatz für das Gespräch. Er nimmt dem Gespräch die Grundlagen ab, damit ihr Zeit für Fragen habt, die nur ihr klären könnt.

Der Vertrieb gewinnt dadurch auch Ruhe. Die Standardfragen zu Angebot und Ablauf beantwortet der Film, und du kannst im Termin gleich bei den Besonderheiten des Kunden beginnen.

Der Film im Verkaufsprozess: Erster Kontakt, Vor dem Termin, Nach dem Termin, Angebot, Weitergabe intern.
Der Film im Verkaufsprozess.

Sechs Momente im Verkaufsprozess

Diese Stellen eignen sich besonders. Du musst nicht alle nutzen. Beginne mit einer.

  • Erster Kontakt: Der Film steht in der ersten Nachricht oder im Profil und erklärt in einer Minute, was du anbietest. Wie das in E-Mails klappt, steht unter Video in E-Mails.
  • Vor dem Termin: Du schickst den Film mit der Terminbestätigung. Das Gegenüber kommt mit dem gleichen Bild im Kopf.
  • Nach dem Termin: Der Film fasst zusammen, was besprochen wurde, und bleibt als Erinnerung liegen.
  • Angebot: Der Film liegt dem Angebot bei oder steht dort als Link. Er erklärt den Nutzen, das Angebot die Details.
  • Weitergabe beim Kunden: Dein Ansprechpartner leitet den Film an Kolleginnen und Kollegen weiter, die dich nicht kennen. Er erklärt für dich.
  • Signatur: Ein Link zum Film in der E-Mail-Signatur erreicht alle, die mit dir schreiben.

Der nächste Schritt im Film

Ein Film im Vertrieb braucht einen Schluss, der sagt, was als Nächstes passiert: einen Termin buchen, ein Angebot anfordern, eine Frage stellen. Ohne diesen Schluss bleibt der Film Information ohne Folge. Wie du ihn gestaltest, beschreibt Call to Action im Video.

Der Schluss darf je Moment variieren. Vor dem Termin passt die Bitte um Vorbereitung, im Angebot der Hinweis auf die Rückfragen. Für den Film selbst bleibt es bei einem klaren Schluss, der zu deinem Hauptziel passt, und die Varianten setzt du in der Mail oder auf der Seite daneben.

Woran du merkst, dass er wirkt

Zahlen sind hier mit Vorsicht zu lesen, weil im B2B viele Einflüsse zusammenkommen. Achte stattdessen auf Signale aus dem Alltag. Dein Vertrieb merkt sie früh.

Wenn das Team den Film von selbst verschickt, ist er im Alltag angekommen. Wenn niemand ihn nutzt, liegt es meist an Auffindbarkeit oder an der Botschaft. Frag den Vertrieb, was fehlt. Sammle einige Wochen lang Rückmeldungen und passe danach den Einsatz an, bevor du über einen neuen Film nachdenkst.

Woran du merkst, dass er wirkt: Anfragen kommen vorbereitet, Erstgespräche werden kürzer, der Film wird weitergeleitet, der Vertrieb nutzt ihn von selbst.
Vier Signale, dass der Film wirkt.

Was der Film dafür braucht

Er sollte kurz sein, ohne Ton verständlich und leicht zu teilen: als Link, als Datei, als Vorschaubild. 60 Sekunden reichen, um ein Angebot zu erklären. Was ein solcher Film kostet, erklärt der Ratgeber Was kostet ein Erklärfilm?.

Ein ausführliches Beispiel für den Vertrieb im Immobilienbereich findest du unter Animationsfilm für Bauträger.

In vier Schritten zum Einsatz im Vertrieb

So bringst du den Film in den Verkaufsalltag:

  1. Schritt 1:Moment wählenSuch dir die Stelle, an der heute am meisten erklärt werden muss.
  2. Schritt 2:Link bereitstellenLege den Film auf eine Seite mit kurzer Adresse, die jeder im Team kennt.
  3. Schritt 3:Text vorbereitenSchreibe zwei Sätze für die Mail, die den Film ankündigen.
  4. Schritt 4:Team einweisenZeig dem Vertrieb, wann und wie der Film verschickt wird, und sammle Rückmeldungen.

So sieht das bei uns aus

Aus unserer Arbeit

Auch wir erklären unser Angebot mit Filmen. Das Bild zeigt den Stil Clay aus unserer Bibliothek.

Ob ein solcher Film zu deinem Vertrieb passt, klären wir im kostenlosen Storyboard-Call. Der Ablauf zeigt die Schritte.

Filmbild im Stil Clay aus der Stil-Bibliothek von sechzigsekunden.

Fragen und Antworten

Ersetzt ein Film das Verkaufsgespräch?

Nein. Er übernimmt die Grundlagen, damit im Gespräch Zeit für Fragen bleibt.

Wo setze ich den Film zuerst ein?

Dort, wo du heute am häufigsten das Gleiche erklärst. Oft ist das der Moment vor dem ersten Termin.

Wie messe ich den Erfolg?

Achte auf vorbereitete Anfragen, kürzere Erstgespräche und darauf, ob dein Vertrieb den Film von selbst nutzt. Das sind Hinweise, keine Beweise.

Reicht ein Film für alle Zielgruppen?

Für einen ersten Einsatz ja. Hast du sehr verschiedene Zielgruppen, kann je Gruppe ein eigener Film sinnvoll sein.

Dein Film beginnt mit 10 Minuten Interview.

Danach zeigen wir dir dein Storyboard im kostenlosen Call. Du beauftragst erst, wenn dir die Idee gefällt.

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