Kurz gesagt
Das hängt vor allem von Abstimmung und Freigaben ab, weniger von der Animation. Eine feste Marktspanne nennen wir nicht, denn die Angaben der Anbieter weichen stark voneinander ab. Bei sechzigsekunden ist dein Film in 7 Werktagen* fertig, ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe.
Inhalt9
Die Phasen einer Produktion
Jeder Erklärfilm durchläuft dieselben Phasen. Wie lange jede dauert, hängt weniger vom Handwerk ab als von der Frage, wie schnell Entscheidungen fallen.
Im Briefing legst du Ziel, Zielgruppe und Botschaft fest. Wie das aussieht, steht im Beitrag Briefing für den Erklärfilm. Aus dem Briefing entsteht das Skript. Für 60 Sekunden passen nach unserer eigenen Messung 108 bis 144 Wörter, je nach Tempo (Eigene Messung sechzigsekunden, Oktober 2026). Die Werte stehen unter Wie viele Wörter passen in 60 Sekunden?.
- Briefing: Ziel, Zielgruppe, Botschaft und Entscheider werden festgehalten.
- Skript: Der gesprochene Text entsteht und wird laut gelesen.
- Storyboard: Der Film wird Szene für Szene geplant, siehe Storyboard erstellen.
- Animation: Die Bilder werden gestaltet und bewegt.
- Ton und Korrektur: Stimme, Musik und Geräusche kommen dazu, dann folgt das Feedback.

Was am Markt üblich ist
Eine feste Zahl für die Produktionsdauer nennen wir hier bewusst nicht. Anbieter geben sehr unterschiedliche Zeiträume an, und wir haben keine Quelle, die eine einheitliche Spanne belegt.
Als Erfahrungswert aus der Branche gilt: Eine klassische Produktion dauert deutlich länger als die reine Animationszeit. Briefing, Skript und Feedback gehen mehrmals hin und her, und jede Runde braucht Tage.
Frag deshalb bei jedem Angebot nach dem Startpunkt der Frist. Zählt die Zeit ab dem ersten Gespräch, ab dem fertigen Briefing oder ab der Storyboard-Freigabe? Zwei gleiche Zahlen können Verschiedenes meinen. Den ganzen Weg beschreibt der Ratgeber Erklärfilm erstellen lassen.
Was eine Produktion verlängert
Die Animation ist selten die längste Phase. Zeit geht an anderen Stellen verloren:
- Viele Abstimmungsrunden: Jede Feedbackschleife kostet Tage auf beiden Seiten.
- Entscheider, die spät dazukommen: Diese Personen öffnen Ziel und Botschaft oft noch einmal.
- Fehlendes Material: Logo, Farben, Texte und Beispiele müssen erst gesucht werden.
- Änderungen nach dem Storyboard: Was in der Animation geändert wird, muss neu gestaltet und neu vertont werden.
- Zu viele Botschaften: Ein Film mit drei Zielen braucht drei Freigaben.
Die teuerste Änderung ist die späte. Ein Satz im Storyboard ist in Minuten geändert. In der fertigen Animation kostet derselbe Satz Tage.
Was die Produktion verkürzt
Du kannst die Dauer selbst beeinflussen. Vier Dinge helfen am meisten:
- Ein Entscheider: Benenne früh, wer freigibt und wer nur mitliest.
- Ein Ziel: Eine Botschaft pro Film, so wie im Beitrag 60-Sekunden-Erklärfilm beschrieben.
- Material vorab: Logo, Farben und Beispiele liegen bereit.
- Früh ein Storyboard: Prüfe die Idee, bevor animiert wird.
Plane außerdem feste Termine für das Feedback ein. Ein Storyboard, das eine Woche auf Rückmeldung wartet, verlängert jeden Zeitplan um diese Woche.
Unser Ablauf: Interview, Call, Film
Wir haben den Ablauf so gebaut, dass die großen Entscheidungen früh fallen. Er hat drei Schritte:
| Schritt | Dauer | Das tust du |
|---|---|---|
| Interview | etwa 10 Minuten | Fragen beantworten, online, gesprochen oder getippt |
| Storyboard-Call | nach dem Interview, kostenlos | Dein Storyboard ansehen und freigeben |
| Film | 7 Werktage* | Den Film prüfen, eine Korrekturrunde |
Das Storyboard schicken wir nicht per Mail, wir zeigen es dir im Call. Beauftragt wird erst nach dem Call und der Freigabe. Den ganzen Weg zeigt der Ablauf.
* Ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe.

Wann die Frist beginnt
Die 7 Werktage* beginnen, wenn zwei Dinge vorliegen: dein vollständiges Interview und die Freigabe deines Storyboards. Die Zeit davor zählt nicht dazu.
Du bestimmst damit selbst mit, wann dein Film fertig ist. Je schneller du das Interview beendest und das Storyboard freigibst, desto früher startet die Frist. Jeder Film ist 60 Sekunden lang, kommt im Quer- und im Hochformat und hat eine Korrekturrunde.
Den Zeitplan in vier Schritten kürzen
So hältst du die Produktionszeit kurz:
- Schritt 1:Ziel und Entscheider klärenHalte fest, was der Film erreichen soll und wer freigibt.
- Schritt 2:Material bereitlegenSammle Logo, Farben, Texte und Beispiele, bevor es losgeht.
- Schritt 3:Storyboard früh prüfenÄndere die Idee im Storyboard, nicht in der fertigen Animation.
- Schritt 4:Feedback bündelnSammle die Rückmeldungen aller Beteiligten und gib sie auf einmal weiter.
So sieht das bei uns aus
Aus unserer Arbeit
Bei sechzigsekunden beginnst du mit dem Interview von etwa 10 Minuten. Im kostenlosen Storyboard-Call zeigen wir dir dein Storyboard. Erst danach beauftragst du, und dein Film ist in 7 Werktagen* fertig, ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe.
Weil Ziel, Szenen und Botschaft im Call feststehen, bleiben in der Produktion kaum offene Fragen. Den Ablauf siehst du Schritt für Schritt im Ablauf.

Fragen und Antworten
Wie lange dauert ein Erklärfilm?
Das hängt vor allem von Abstimmung und Freigaben ab. Als Erfahrungswert aus der Branche dauert eine klassische Produktion deutlich länger als die reine Animation.
Wie lange dauert ein Erklärfilm bei sechzigsekunden?
Der Film ist in 7 Werktagen* fertig, ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe. Das Interview dauert etwa 10 Minuten, danach folgt der kostenlose Storyboard-Call.
Wann beginnen die 7 Werktage*?
Sobald dein Interview vollständig ist und du das Storyboard freigegeben hast. Interview und Call zählen nicht zur Frist.
Was verlängert die Produktion am häufigsten?
Viele Abstimmungsrunden, späte Entscheider und Änderungen nach dem Storyboard. Je früher die Idee feststeht, desto kürzer der Weg.
Kann ich nach dem Call noch etwas ändern?
Änderungen an der Idee gehören in den Storyboard-Call. Für den fertigen Film gibt es eine Korrekturrunde.
*7 Werktage ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe.






