Kurz gesagt
Hole zuerst das Datenblatt des Betreibers: Pixelmaße, Länge, Dateiformat und Frist stehen dort. Danach planst du den Loop, lieferst die Datei vor der Frist und testest sie vor Ort an der Wand. Beim Beispiel der Messe Dornbirn sind es zehn Sekunden und drei Wochen Vorlauf.
Inhalt8
Zuerst das Datenblatt des Betreibers
Es gibt kein allgemeines Maß für Messewände. Jeder Betreiber legt Pixelmaße, Länge und Dateiformat selbst fest. Frage das Datenblatt früh an, noch bevor du ein Storyboard planst. Ohne diese Angaben planst du möglicherweise für die falsche Wand.
Die Messe Dornbirn zeigt, wie so ein Datenblatt aussieht. Wand 1 hat 576×320 Pixel auf 9 Quadratmetern, Wand 2 hat 1920×1080 Pixel auf 12 Quadratmetern, beide im Format 16:9. Die Werbesequenz dauert 10 Sekunden, das Bewegtbild kommt als mpeg4, die Abgabe ist drei Wochen vor Messebeginn.
Das ist ein Beispiel einer Messe, keine Regel für alle. Deine Messe kann andere Werte verlangen.
Pixelmaße und Betrachtungsabstand
Die Auflösung deiner Datei muss zur Wand passen. Weicht sie ab, wird das Bild skaliert und Schrift verschwimmt. Liefere deshalb in den exakten Pixelmaßen, die der Betreiber nennt.
Wie fein die Wand wirkt, hängt vom Pixel-Pitch ab, dem Abstand zwischen zwei Pixeln in Millimetern. Planar rechnet: Pitch mal 3438 ergibt den Abstand in Millimetern, ab dem eine Person mit normaler Sehkraft kein Raster mehr sieht. Bei 2,5 mm sind das 8,60 Meter, bei 1,0 mm 3,44 Meter. Als komfortabel gilt laut Planar etwa die Hälfte.
Ein Loop für deinen Stand
Am eigenen Stand läuft die Wand den ganzen Messetag. Dein Loop braucht deshalb eine Botschaft, die in wenigen Sekunden ankommt, und eine Länge, die zum Takt der Besucher passt. Kurze Szenen, große Schrift, wenig Text.
Wenn du stattdessen einen Film für Gespräche am Stand brauchst, findest du ihn unter Messevideo. Diese Seite behandelt nur den Loop für die LED-Wand und ihre technischen Vorgaben.

Dateiformat, Länge und Schleife
Das Datenblatt nennt das Dateiformat, beim Beispiel aus Dornbirn mpeg4. Halte dich an diese Angabe. Eine Datei in anderem Format wird im schlechtesten Fall abgelehnt, und die Frist läuft weiter.
Auch die Länge ist Vorgabe. Zehn Sekunden sind sehr kurz. Dafür brauchst du eine einzige Botschaft, ein Bild und höchstens ein paar Wörter. Läuft die Wand dagegen dauerhaft an deinem Stand, kann der Loop länger sein und mehrere Szenen verbinden.
Der Neustart der Schleife muss unauffällig sein. Das erste Bild folgt deshalb dem letzten ohne Sprung. So entsteht auch bei vielen Wiederholungen am Tag kein Bruch im Takt.
Der Test vor Ort
Auf dem Monitor sieht ein Loop anders aus als an der Wand. Plane deshalb Zeit für einen Test am Stand ein. Prüfe Helligkeit, Lesbarkeit aus dem Gang und den Neustart der Schleife. Stell dich dafür an die Stelle, an der später die Besucher stehen.
Lege die Datei mehrfach bereit, auch auf einem Stick. Fällt ein Upload aus, stehst du nicht ohne Content da. Der Liefer-Check hilft dir beim Abgleich. Gib außerdem eine Ansprechperson am Stand an, die den Loop im Notfall neu starten kann.

In vier Schritten zur LED-Wand
So gehst du vor:
- Schritt 1:Datenblatt anfordernFrage Pixelmaße, Länge, Dateiformat und Frist beim Betreiber ab.
- Schritt 2:Storyboard planenLege Szenen und Botschaft passend zu Länge und Format fest.
- Schritt 3:Datei liefernGib die Datei vor der Frist ab, in den Maßen laut Datenblatt.
- Schritt 4:Vor Ort testenPrüfe Wiedergabe, Lesbarkeit und Neustart an der echten Wand.
So arbeiten wir mit Vorgaben
Aus unserer Arbeit
Bei sechzigsekunden läuft es so: Interview (etwa 10 Minuten), dann der kostenlose Storyboard-Call. Dort legen wir die Vorgaben deines Betreibers neben das Storyboard und prüfen, ob Länge und Format passen. Danach gibst du frei.
Wir liefern jeden Film im Querformat 16:9 und im Hochformat 9:16. Für die LED-Wand bauen wir den Loop aus der Logik unserer 60-Sekunden-Filme. Den Zeitplan klären wir im Storyboard-Call.

Fragen und Antworten
Wie lang darf mein Loop an der Messewand sein?
Das legt der Betreiber fest. Das Beispiel der Messe Dornbirn nennt eine Werbesequenz von 10 Sekunden. Frage dein Datenblatt ab.
Wann muss ich die Datei abgeben?
Auch das steht im Datenblatt. In Dornbirn sind es drei Wochen vor Messebeginn. Plane Storyboard und Freigabe davor ein.
Was ist der Unterschied zu einem Messevideo?
Ein Messevideo ist der Film für deinen Stand und Gespräche. Hier geht es um den Loop für die LED-Wand. Mehr dazu unter Messevideo.
Wie sicher ist die Auflösung?
Nur das Datenblatt ist verbindlich. Liefere in den exakten Pixelmaßen, die der Betreiber nennt.





