Kurz gesagt
Ein 60-Sekunden-Erklärfilm ist ein Erklärfilm für Unternehmen, kein Spielfilm: ein gestalteter Film von einer Minute Länge, der ein Angebot erklärt. Er folgt vier Teilen (Hook, Problem, Lösung, nächster Schritt) und trägt nach unserer eigenen Messung 108 bis 144 gesprochene Wörter. Eine Minute reicht, weil sie zu einer einzigen Botschaft zwingt.
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Was mit dem Begriff gemeint ist
Der Begriff führt oft in die Irre. Gemeint ist kein Spielfilm und kein Kinofilm, sondern ein Erklärfilm für Unternehmen. Er dauert 60 Sekunden und erklärt ein Angebot so, dass es auch versteht, wer zum ersten Mal davon hört.
Bei sechzigsekunden ist diese Länge die Regel für jeden Film. Wir arbeiten für Unternehmen (B2B), unser Team sitzt in Mannheim. Die Filme sind gestaltet statt gedreht: Es gibt keinen Drehtag und keine Kamera. Du bekommst jeden Film im Querformat 16:9 und im Hochformat 9:16, mit einer Korrekturrunde.
Was ein Erklärfilm allgemein ist, steht unter Was ist ein Erklärfilm?. Wie lang ein Film sonst sein kann, behandelt der Ratgeber Wie lang sollte ein Erklärfilm sein?. Diese Seite beschreibt nur den Film von einer Minute.
Warum eine Minute reicht
Ein Film von einer Minute erzählt wenig, und das ist sein Vorteil. Wer nur 60 Sekunden hat, muss entscheiden, was zählt. Das Ergebnis ist eine Botschaft, die ein Zuschauer nach einmaligem Ansehen wiedergeben kann.
Der erste Kontakt mit einem Unternehmen ist selten ein langes Gespräch. Oft ist es ein Blick auf die Website, ein Link in einer Mail oder ein Clip im Feed. In diesen Momenten haben Zuschauer wenig Geduld. Eine Minute passt dazu: Der Film lässt sich bis zum Ende ansehen und lässt Platz für einen nächsten Schritt.
Was nicht in 60 Sekunden passt, gehört woanders hin. Technische Details, mehrere Angebote und die ganze Firmengeschichte stehen besser auf der Website oder im Gespräch. Der Film öffnet die Tür und ersetzt nicht das Gespräch dahinter.
Aufbau in vier Teilen
Jeder Film folgt vier Teilen. Die Sekunden sind Planungswerte, keine starre Regel.
- 0 bis 10 Sekunden, Hook: Die ersten Sekunden holen den Zuschauer ab. Welche Arten es gibt, steht unter Hook im Video.
- 10 bis 25 Sekunden, Problem: Es wird in den Worten des Kunden beschrieben, nicht im Fachjargon.
- 25 bis 45 Sekunden, Lösung: Hier steht, was du anders machst und was sich für den Kunden ändert.
- 45 bis 60 Sekunden, nächster Schritt: Eine Aufforderung, die zum Ort des Films passt. Wie sie klingt, zeigt Call to Action im Video.
Wie du aus diesen Teilen ein Skript baust, zeigen Erklärfilm-Skript schreiben und die Skript-Vorlage für 60 Sekunden.

Wortbudget: 108, 120 oder 144 Wörter
Die Länge entscheidet sich im Text. Wir haben 224 Aufnahmen aus unserer Produktion vermessen. In 60 Sekunden passen bei ruhigem Tempo 108 Wörter, bei normalem 120 und bei schnellem 144. Die Werte enthalten die Pausen und haben eine Toleranz von etwa 10 Prozent. Quelle: Eigene Messung sechzigsekunden, Oktober 2026.
Ein Skript für 60 Sekunden hat also wenig mehr als hundert Wörter. Aufzählungen, lange Wörter und Doppelpunkte bremsen, dann gilt das ruhige Tempo. Alle Werte, die Pausenlängen und die Methode stehen unter Wie viele Wörter passen in 60 Sekunden?. Dein eigenes Skript prüfst du im Sprechzeit-Rechner.
Die Werte stammen von synthetischen Stimmen. Menschen sprechen mit Atmung und Tempowechseln anders, rechne deshalb mit etwas Spielraum.

Wo ein Film von einer Minute läuft
Die Nutzung umfasst Website, Social Media, Vertrieb und Werbung. Der Umfang der Nutzung steht in den AGB. Typische Orte:
- Auf der Website, oben auf der Startseite oder auf einer Leistungsseite. Mehr dazu unter Video für die Startseite.
- In Social Media, im Hochformat 9:16 für Reels, Shorts und Stories.
- Im Vertrieb, als Link in Angebot und Mail. Siehe Erklärfilm im Vertrieb.
- In der Werbung, als kurzer Clip, der auch ohne Ton lesbar ist.
Welches Format wohin gehört, erklärt Video-Formate 16:9 und 9:16. Den Stil wählst du aus unserer Stil-Bibliothek mit 34 Stilen, etwa Papier, Skizze, Typo, Software, Clay, Blueprint oder Isometrie.
So entsteht der Film bei sechzigsekunden
Du beantwortest ein Interview von etwa 10 Minuten, online, wann du willst, gesprochen oder getippt. Daraus bauen wir das Storyboard und zeigen es dir im kostenlosen Storyboard-Call. Wir schicken es nie per Mail, du siehst es im Gespräch.
Beauftragt wird erst nach dem Call und deiner Freigabe. Ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe ist der Film in 7 Werktagen* fertig. Der Preis hängt vom Umfang ab und wird im Call besprochen. Alle Schritte stehen im Ablauf.
Von der Idee zum Film von einer Minute
So entsteht dein 60-Sekunden-Erklärfilm:
- Schritt 1:InterviewEtwa 10 Minuten, online, gesprochen oder getippt.
- Schritt 2:Storyboard-CallWir zeigen Hook, Problem, Lösung und nächsten Schritt als Szenen.
- Schritt 3:FreigabeDu gibst das Storyboard frei, dann wird beauftragt.
- Schritt 4:FilmFertig in 7 Werktagen*, in 16:9 und 9:16, mit einer Korrekturrunde.
Unser eigener Film als Beispiel
Aus unserer Arbeit
Wir erklären sechzigsekunden selbst in 60 Sekunden, im Quer- und im Hochformat. Das Bild zeigt die Szene „Lösung“ aus diesem Film.
Den Film findest du unter Projekte. Wie er aufgebaut ist und was du daraus für dein Video mitnimmst, steht in Erklärvideo-Beispiele.

Fragen und Antworten
Ist ein 60-Sekunden-Erklärfilm ein Spielfilm?
Nein. Gemeint ist ein Erklärfilm für Unternehmen von einer Minute Länge. Er erklärt ein Angebot und hat mit Kino nichts zu tun.
Reicht eine Minute für ein erklärungsbedürftiges Angebot?
Meist ja, wenn du eine Botschaft wählst. Ein komplexes Modell zeigst du an einem Beispiel statt vollständig. Die Details gehören auf die Website.
Wie viele Wörter passen in 60 Sekunden?
Nach unserer Messung 108 bei ruhigem, 120 bei normalem und 144 bei schnellem Tempo, mit Pausen und etwa 10 Prozent Toleranz. Mehr unter Wie viele Wörter passen in 60 Sekunden?.
Wie schnell ist der Film fertig?
Ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe in 7 Werktagen*.
In welchen Formaten bekomme ich den Film?
Im Querformat 16:9 und im Hochformat 9:16, mit einer Korrekturrunde.
*7 Werktage ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe.






