Wann ein Avatar-Video besser passt
Mit einem vorgefertigten Avatar brauchst du weder Kamera noch Studio noch Sprecher. Stark ist das hier:
- Schulung: Regeln, Vorschriften und Software-Anleitungen lassen sich Schritt für Schritt vortragen.
- Interne Updates: Für eine Änderung reicht ein neuer Text.
- Mehrere Sprachen: Viele Werkzeuge erzeugen aus einem Skript Fassungen in anderen Sprachen.
- Kein Auftritt: Niemand im Team muss vor die Kamera.
Was Animation zeigt, wenn eine Person nur beschreibt
Eine sprechende Person beschreibt. Ein animierter Film zeigt. Der Unterschied wird sichtbar, sobald dein Thema Bewegung hat.
Beispiele: Daten wandern durch ein System, ein Bauteil greift in ein anderes, eine Idee wächst vom Problem zur Lösung. Ein Avatar nennt es, das Bild kommt von Folien oder Zusatzmaterial.
Dazu kommt das Vertrauen. Überleg, wie dein Publikum auf eine erzeugte Person reagiert. Intern ist das oft zweitrangig. Bei Beratung, Pflege oder Finanzen lohnt ein Test mit deiner Zielgruppe.
Unser Film ist gestaltet statt gedreht, ohne Drehtag und ohne Kamera. Er erklärt dein Angebot in 60 Sekunden, für Website, Vertrieb und Social Media.
Aufwand und typische Fehler bei Avatar-Videos
Beim Avatar-Video liegt der Aufwand bei dir. Typische Fehler:
- Schriftsprache: Was gelesen gut klingt, wirkt gesprochen oft steif. Lies das Skript laut, bevor du es eingibst.
- Aussprache: Fachbegriffe, Abkürzungen und Eigennamen spricht eine erzeugte Stimme nicht immer richtig.
- Überladene Folien: Person und Textfolie konkurrieren um Aufmerksamkeit.
- Ungeprüfte Übersetzung: Fehler in einer Fremdsprache bemerkt nur, wer sie spricht.
Was eine Stimme im Film leisten muss, steht unter Sprecher im Erklärfilm.
Kennzeichnung, Einwilligung und Rechte
Die Hinweise sind allgemeine Information, kein Rechtsrat.
Kennzeichnung: Nach Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 kennzeichnen Anbieter von Systemen für synthetische Audio-, Bild-, Video- oder Textinhalte die Ausgaben grundsätzlich maschinenlesbar (Abs. 2). Betreiber, die damit Deepfakes erzeugen, legen grundsätzlich offen, dass der Inhalt künstlich erzeugt oder verändert ist (Abs. 4). Betreiber ist, wer das System beruflich nutzt. Ein Deepfake ist ein erzeugtes Bild, Ton oder Video, das etwa echten Personen ähnelt und fälschlich echt wirken würde (Art. 3 Nr. 60). Ob das für deinen Avatar gilt, hängt vom Einzelfall ab.
Einwilligung: Sieht ein Avatar erkennbar wie eine echte Person aus, greift § 22 KUG. Ein Bildnis darfst du dann nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreiten oder öffentlich zeigen. Die Stimme nennt das Gesetz nicht, sie fällt unter das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Halte die Einwilligung für Bild und Stimme schriftlich fest: Zweck, Kanäle, Dauer, Texte und was beim Ausscheiden der Person passiert.
Nutzungsrechte: Ein Urheber kann Nutzungsrechte zeitlich, räumlich oder inhaltlich beschränkt einräumen (§ 31 Abs. 1 UrhG). Bei Avatar-Videos bestimmen meist die Bedingungen des Anbieters, was du mit Avatar, Stimme und Ergebnis tun darfst. Vorgefertigte Avatare nutzen oft auch andere Unternehmen.
Für unsere Filme regeln die AGB den Umfang. Wie Rechte an einem Film grundsätzlich verteilt sind, erklärt Nutzungsrechte am Erklärfilm.
Avatar-Video und Erklärfilm kombinieren
Der Erklärfilm stellt dein Angebot nach außen vor. Avatar-Videos vertiefen danach, in Schulungsreihen und Updates. Die Kernbotschaft aus dem Storyboard-Call greifst du in den Avatar-Skripten wieder auf.
So läuft es bei sechzigsekunden
Du lieferst Inhalte, wir gestalten den Film.
- Schritt 1:InterviewDu erzählst, was du anbietest und für wen, gesprochen oder getippt, wann du Zeit hast. Plane etwa 4 Minuten Sprechzeit ein.
- Schritt 2:Storyboard-CallWir zeigen dir im Call jede Szene mit Bild und Sprechertext. Beauftragt wird erst, wenn du das Storyboard freigegeben hast.
- Schritt 3:Film in 7 Werktagen*Nach der Freigabe gestalten und animieren wir den Film, mit Musik und Ton. Abspielen kannst du ihn quer in 16:9 und hoch in 9:16, eine Korrekturrunde ist eingeplant.
Fragen und Antworten
Was ist ein KI-Avatar-Video?
Ein Video, in dem eine erzeugte Person einen Text spricht. Du gibst den Text ein, wählst Avatar und Stimme, und das Werkzeug erzeugt das Video.
Eignet sich ein Avatar-Video für Schulungen?
Ja, vor allem wenn sich Inhalte oft ändern oder in mehreren Sprachen vorliegen sollen. Für Abläufe an Produkt oder Maschine passt eine Animation, weil sie das Geschehen zeigt. Mehr dazu unter Schulungsvideo.
Muss ich ein Avatar-Video kennzeichnen?
Das hängt vom Inhalt und von deiner Rolle ab. Nach Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 kennzeichnen Anbieter die Ausgaben grundsätzlich maschinenlesbar, Betreiber legen Deepfakes grundsätzlich offen.
Brauche ich eine Einwilligung, wenn der Avatar wie ein Mitarbeiter aussieht?
Ja, wenn die Person erkennbar ist. Nach § 22 KUG darfst du ihr Bildnis nur mit ihrer Einwilligung verbreiten oder öffentlich zeigen.
Wie lange dauert ein Erklärfilm im Vergleich zu einem Avatar-Video?
Der Film von sechzigsekunden steht 7 Werktage* nach vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe bereit. Beim Avatar-Video hängt sie davon ab, wie schnell Skript, Freigaben und Prüfung stehen. Einen Überblick gibt Wie lange dauert ein Erklärfilm?.





