Was eine Full-Service-Agentur trägt
Eine Full-Service-Agentur betreut Marke, Kampagnen und Medien aus einer Hand: Strategie, Kreation, Beratung, oft auch Mediaplanung. Der Erklärfilm ist dort meist ein Baustein.
Für den Film setzen viele Agenturen auf Partner, etwa freie Motion Designer, Sprecher oder ein Produktionsstudio. Das ist ein gängiges Modell. Es bestimmt mit, wen du bei späteren Änderungen ansprichst.
Dein Aufwand liegt in der Abstimmung: Die Agentur holt meist Freigaben je Phase ein, du sammelst Feedback aus Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung.
Wann eine Werbeagentur besser passt
Eine Agentur lohnt sich, wenn der Film mehr sein soll als ein einzelner Erklärfilm. Ihre Stärken:
- Kampagne: Der Film gehört zu Anzeigen, Plakaten, Landingpages oder Spots, die dieselbe Idee tragen.
- Markenführung: Deine Agentur kennt Tonalität, Bildwelt und Regeln deiner Marke und kann jedes Motiv daran messen.
- Dreh: Du willst echte Menschen, Räume oder Produkte zeigen, mit Kamera, Team und Produktionsplanung.
- Mehrere Kanäle: Bietet deine Agentur Mediaplanung an, kommen Schaltung und Auswertung aus einer Hand.
- Ein Ansprechpartner: Bei vielen Beteiligten bündelt die Beratung Feedback und Termine.
In diesen Fällen sind Phasen und Präsentationen kein Umweg: Auf ihnen einigen sich viele Entscheider. Mehr zu Angeboten: Erklärfilm-Angebote vergleichen.
Wer animiert, wer hält Dateien und Rechte?
Fünf Prüffragen helfen, bevor du beauftragst. Die Fragen gelten für Agenturen und für uns.
- Wer animiert? Das eigene Team oder ein Partner? Frag auch, wer bei Änderungen dein Ansprechpartner ist.
- Wer hält die Projektdateien? Ohne sie kann meist nur der Besitzer den Film später ändern. Halte im Vertrag fest, ob du sie bekommst.
- Welche Rechte hängen an Musik, Sprecher und Illustration? Geschützte Beiträge brauchen eingeräumte Nutzungsrechte.
- Welche Nutzung ist erlaubt? Kanäle, Gebiet und Dauer gehören in den Vertrag.
- Wer steht ein, wenn ein Partner ausfällt oder Rechte fehlen?
Zum Recht: Der Urheber kann Nutzungsrechte ausschließlich oder nicht ausschließlich einräumen, räumlich, zeitlich oder inhaltlich beschränkt (§ 31 Abs. 1 UrhG). Sind die Nutzungsarten nicht einzeln bezeichnet, bestimmt der Vertragszweck, wie weit das Recht reicht (§ 31 Abs. 5 UrhG). Bildnisse von Personen dürfen grundsätzlich nur mit Einwilligung der Abgebildeten verbreitet oder öffentlich gezeigt werden (§ 22 KUG). Das betrifft vor allem Drehs. Mehr unter Nutzungsrechte am Erklärfilm. Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung.
Für uns gilt dasselbe. Unsere AGB erlauben Subunternehmer, etwa für Animation oder Ton. Für ihre Leistung bleiben wir verantwortlich. Projektdateien gibt es nur mit Nachtrag. Die Rechte am Film werden mit Abnahme und vollständiger Zahlung wirksam.
Wann sechzigsekunden passt
Wir passen, wenn ein einzelner Film dein Angebot in 60 Sekunden erklären soll: auf der Website, im Vertrieb und in Social Media. Du gibst ein Interview, den Rest machen wir. Der Film wird gestaltet, nicht gedreht: Du brauchst weder Drehtag noch Kamera.
Kampagnenstrategie, Mediaplanung und Dreharbeiten gehören nicht zu unserem Angebot. Dafür ist deine Agentur zuständig. Den Weg ganz ohne Agentur zeigt Erklärfilm ohne Agentur.
Werbeagentur und Erklärfilm-Studio kombinieren
Beides lässt sich aufteilen. Die Agentur führt Marke und Kampagne, wir liefern den Erklärfilm. Bring die Markenvorgaben deiner Agentur in den Storyboard-Call mit, etwa Farben, Schriften und Tonalität. Stil und Botschaft legen wir dann gemeinsam fest.
Lege vorher fest, wer freigibt: deine Agentur oder du.
So läuft es bei sechzigsekunden
Drei Schritte führen zu deinem Film, ohne Termin vor der Kamera.
- Schritt 1:InterviewDu antwortest auf Fragen zu Angebot, Kunden und Nutzen, gesprochen oder getippt, wann du willst. Es sind etwa 4 Minuten Sprechzeit.
- Schritt 2:Storyboard-CallWir gehen das Storyboard im Call mit dir durch, per Mail verschicken wir es nicht. Statt Abnahme je Phase entscheidest du nach dem Call, ob du beauftragst.
- Schritt 3:Film in 7 Werktagen*Nach der Freigabe gestalten wir den Film, passend zu den Markenvorgaben, die du mitbringst. Für Website und Werbung bekommst du 16:9 und 9:16, eine Korrekturrunde inklusive.
Fragen und Antworten
Soll meine Werbeagentur den Erklärfilm machen?
Ja, wenn der Film zu einer Kampagne über mehrere Medien gehört. Soll ein einzelner Film dein Angebot erklären, kann ein spezialisierter Anbieter die passende Wahl sein.
Arbeiten Werbeagenturen bei Videos mit Subunternehmern?
Viele Agenturen holen für Animation, Sprecher oder Musik Partner dazu, je nach Agentur und Projekt. Frag im Angebot, wer die Szenen baut und wer die Rechte einräumt.
Wem gehören Projektdateien und Nutzungsrechte bei einem Erklärfilm?
Das regelt der Vertrag. Nutzungsrechte räumt der Urheber ein (§ 31 UrhG), Projektdateien bekommst du nur, wenn der Vertrag es vorsieht. Bei sechzigsekunden gibt es sie nur mit Nachtrag, siehe AGB.
Wie schnell ist ein Erklärfilm bei sechzigsekunden fertig?
7 Werktage* nach vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe, auch wenn die Kampagne drumherum länger läuft. Alle Schritte stehen unter Ablauf.





