Was beim Selbermachen bei dir bleibt
Ein Tool nimmt dir Technik ab: Vorlagen, Figuren, Übergänge und Export. Die Entscheidungen bleiben bei dir.
- Text: Du schreibst für das Ohr und prüfst die Länge, siehe Wie viele Wörter passen in 60 Sekunden?.
- Gestaltung: Du hältst Farben, Schriften und Figuren über alle Szenen gleich. Wer Vorlagen kaum anpasst, bekommt oft einen Look, den auch andere nutzen.
- Animation: Du legst fest, wann Bild und Satz zusammenfallen. Das Feintiming braucht oft viel Zeit.
- Ton: Du wählst eine Stimme, gleichst die Lautstärke an und prüfst die Musiklizenz.
Typische Fehler sind zu viel Text je Szene, zu kleine Schrift auf dem Handy und wechselnde Lautstärke. Eine Anleitung steht unter Erklärvideo selbst erstellen.
Wann ein Video-Tool besser passt
In diesen Fällen ist ein Tool die passende Wahl:
- Interne Clips: Bei Schulung oder Teamupdates reicht eine schlichte Optik.
- Viele kleine Videos: In einer Reihe spart eine feste Vorlage Zeit.
- Tests: Du prüfst eine Botschaft, bevor du in einen Film investierst.
- Freude am Gestalten: Wer gern baut und Zeit hat, behält jede Entscheidung in der Hand.
- Häufige Änderungen: Ändert sich der Inhalt oft, passt du das Video selbst an, solange dein Zugang läuft.
Wann sechzigsekunden passt
sechzigsekunden passt, wenn dein Film nach außen geht: auf die Website, in den Vertrieb oder in die Werbung. Vor allem dann, wenn im Haus niemand Zeit hat, ihn zu bauen.
Gedreht wird nichts: Der Film ist gestaltet, du brauchst weder Kamera noch Drehtag. Du beauftragst erst, wenn du das Storyboard gesehen und freigegeben hast.
Unser Angebot ist ein Film mit 60 Sekunden. Für eine Reihe vieler kleiner Clips ist es nicht gedacht.
Aufwand, Risiko und Rechte
Die erste Unbekannte beim Selbermachen ist die Zeit für Skript, Szenenbau, Timing, Ton und Korrekturen. Beim ersten Video kommt die Einarbeitung ins Tool dazu.
Die zweite sind die Lizenzen. Ein Nutzungsrecht kann als einfaches oder ausschließliches Recht eingeräumt und räumlich, zeitlich oder inhaltlich beschränkt werden (§ 31 Abs. 1 UrhG). Darum zählt, was dein Tarif erlaubt. Lies vor dem Export, ob du das Video geschäftlich und in bezahlter Werbung nutzen darfst und ob ein Wasserzeichen bleibt. Prüfe auch die eigenen Bedingungen für Musik und Stimmen und was nach einer Kündigung mit exportierten Dateien passiert.
Zeigst du Mitarbeiter oder Kunden, brauchst du in der Regel ihre Einwilligung. Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden (§ 22 KUG). Details erklärt die Seite Nutzungsrechte am Erklärfilm. Dieser Abschnitt ist eine allgemeine Information, er ersetzt keinen Rechtsrat.
Für unseren Film hängt die Lizenz an keinem Tarif, die AGB regeln den Umfang. Projektdateien gibt es nur mit Nachtrag.
Tool und sechzigsekunden kombinieren
Beides lässt sich verbinden: ein Tool für interne Clips, sechzigsekunden für den Film nach außen.
Eine Skizze im Tool hilft auch vor dem Interview: Wer die Botschaft einmal durchgespielt hat, kann sie klarer sagen. Stile im Überblick: Erklärfilm-Stile.
So läuft es bei sechzigsekunden
Drei Schritte, in denen du nichts selbst baust.
- Schritt 1:InterviewDu erzählst, was du anbietest und für wen: etwa 4 Minuten Sprechzeit, wann du willst, gesprochen oder getippt.
- Schritt 2:Storyboard-CallStatt Szenen selbst zu bauen, gehst du im Call unser Storyboard durch, Bild für Bild und mit Sprechertext. Erst danach entscheidest du über den Auftrag.
- Schritt 3:Der fertige FilmIn 7 Werktagen* gestalten und animieren wir den Film und mischen den Ton. Exportieren musst du nichts: 16:9 und 9:16 kommen fertig, dazu eine Korrekturrunde.
Fragen und Antworten
Welche Software brauche ich für ein Erklärvideo?
Für den Einstieg reicht ein Online-Tool mit Vorlagen, Figuren, Ton und Export. Achte auf beide Seitenverhältnisse und eine Lizenz für geschäftliche Nutzung. Konzept, Text und Timing liefert keine Software.
Darf ich ein Video aus einem Online-Tool in der Werbung nutzen?
Das regeln die Lizenzbedingungen des Tools, oft je Tarif. Lies sie vor dem Export, besonders zu Musik, Figuren und Stimmen.
Wie viel Zeit braucht ein Erklärvideo mit einem Tool?
Eine feste Zahl gibt es nicht: Die Zeit hängt von Erfahrung, Textlänge und Szenenzahl ab. Plane Skript, Timing, Ton und Korrekturen ein, beim ersten Video auch die Einarbeitung.
Muss ich bei sechzigsekunden ein Skript schreiben?
Nein. Du gibst das Interview, den Sprechertext für jede Szene schreiben wir. Du siehst ihn im Storyboard-Call.





